Im Dienste der Wissenschaft

Das Projekt „Vernetztes Wohnen im Quartier“ ist ein Verbundprojekt, das von der Universität Hamburg als einer der Projektpartner wissenschaftlich begleitet wird. Diese Aufgabe übernimmt der Arbeitsbereich IT-Management und -Consulting des Fachbereichs Informatik unter der Leitung von Prof. Dr. Tilo Böhmann.

Prof. Dr. Tilo Böhmann     Jan Parchmann     Corvin Meyer-Blankart

v. links: Prof. Dr. Tilo Böhmann, Lehrstuhlinhaber - Jan Parchmann, wiss. Mitarbeiter - Corvin Meyer-Blankart, wiss. Mitarbeiter

Bei der Entwicklung der Technologien steht immer die Dienstleistung am Anfang: Aus den Anforderungen bestimmter Dienstleistungen werden die dafür notwendigen technischen Komponenten abgeleitet. Die passgenaue Kombination von Dienstleistungen und Technik geschieht mit Hilfe so genannter Service-Engineering-Methoden, also Methoden zur systematischen Entwicklung von Dienstleistungen.

Wissenschaftliches Ziel ist es, eine modulare Referenzarchitektur zu entwickeln - das heißt, aufeinander abgestimmte Dienstleistungs- und Technikbausteine zu definieren. Aus diesen Bausteinen (Modulen) entstehen:
  • Dienstleistungs- und Versorgungsmodelle, die anpassungsfähig, erweiterbar und quartiersbezogen sind
  • flexible und weiterentwickelte Methoden, um modulare Dienstleistungs- und Versorgungsmodelle auch auf andere Standorte übertragen zu können
Begleitend und zum Abschluss des Projekts werden wissenschaftlich bewertet (evaluiert) und gegebenenfalls weiter verbessert:
  • die Dienstleistungsqualität aus Nutzer- und Mitarbeitersicht
  • Prozesskosten und -dauer aus Sicht des Dienstleistungsanbieters

Universität Hamburg

Forschungsergebnisse und -berichte:

Beitrag „Design Goals for IT-enabled Local-Social Service“ zum wissenschaftlichen Workshop der „Special Interest Group on Services“ bei der ICIS 2013, 15. Dezember 2013

Der Aufsatz betrachtet das Gebiet lokal-sozialer Dienstleistungen, vor dem Hintergrund der Verbesserung des Wohlergehens als eine Priorität der Dienstleistungsforschung. Lokal-soziale Dienstleistungen nutzen nahe gelegene materielle (z.B. ein verfügbares KFZ) und immaterielle Ressourcen (z.B. Wissen, Zeit) im Quartier, um die Ausführung von Dienstleistungen zu ermöglichen.

Dabei kann Informationstechnologie genutzt werden, um diese Ressourcen zu mobilisieren und zu integrieren und dadurch das Angebot lokal verfügbarer Dienstleistungen zu erhöhen. In dem Beitrag werden vier existierende Plattformen vorgestellt, die essentielle Teil-Aspekte eines IT-gestützten lokal-sozialen Dienstleistungssystems umsetzen.








Beitrag "Smart Home Service Opportunity Identification"
Artikel zum wissenschaftlichen Workshop der "Special Interest Group on Services" zum Thema "Services Innovation" am
15. Dezember 2012 in Orlando, USA

Vor dem Hintergrund einer immer älter werdenden Bevölkerung stellt die Entwicklung neuer Gesundheits- und Pflegedienstleistungen und die damit verbundene Förderung einer selbstbestimmten Lebensführung im Altern eine zentrale gesellschaftliche Herausforderung dar. Innovative Technologien für den häuslichen Bereich - sogenannte SmartHome-Systeme und Ambient-Assisted-Living-Technologien - sind hierfür eine zukunftsweisende Lösung.

Damit ältere Menschen Dienstleistungen innerhalb ihrer Wohnung besser nutzen können, müssen diese modernen Technologien mit traditionellen Dienstleistungen wie ambulanter Pflege oder "Essen auf Rädern" intelligient kombiniert werden. Hierfür ist systematische Entwicklungsarbeit erforderlich. Der vorliegende Artikel befasst sich mit der Erforschung von Service-Technologien (Service-Engineering-Methoden), mit denen solche kombinierten Dienstleistungssysteme entwickelt werden können. Er konzentriert sich auf die frühen Phasen des Service Engineering und stellt ein Verfahren vor, um innovative und umsetzbare Dienstleistungsideen zu ermitteln. Neben dem Verfahren selbst werden die notwendigen Voraussetzungen, eine einfache Möglichkeit der Evaluierung sowie die Grenzen dieser Methode vorgestellt (in englischer Sprache).

http://sprouts.aisnet.org/12-28

 
 

Erfolgreicher Abschluss mit Senatorin

Nach zwei Jahren erfolgreicher Arbeit präsentierten die Partner des Projektes „Vernetztes Wohnen im Quartier“ am 16. Oktober 2014 ihre Ergebnisse bei einer gut besuchten Abschlussveranstaltung mehr

Film über das Projekt



Infobroschüre zum Projektabschluss

Wer sich einen schnellen Überblick über die Projektergebnisse verschaffen möchte, kann dies anhand der Infobroschüre zum Projektabschluss tun.